Impuls: Mein Weg begann dort, wo ich aufhörte,…

Mein Weg begann dort, wo ich aufhörte, anderen zu folgen

Es gibt einen schönen Spruch: Wer der Masse hinterherläuft, sieht nur Ärsche. O.k. Das müsste natürlich etwas hinterfragt werden – nicht immer ist diese Situation auch kontraproduktiv. Die Hinterteile der Vorausgehenden gehören nicht per se zu Ärschen…
Aber denken Sie mal an sich. Inwieweit folgen Sie anderen, ohne das zu hinterfragen? Wäre es nicht möglich, dass Sie einen eigenen Pfad finden, der noch nicht durch Massen vor Ihnen ausgetreten wurde? Ein Weg, der IHR Weg ist und dadurch in gewisser Weise einzigartig ist? Das müssen beileibe nicht die „großen Fragen des Lebens“ sein. Es reicht schon das Umfeld im Betrieb, im Verein, in der angegliederten Familie… Vielleicht ist es eine Begabung, die Sie endlich ausbauen sollten. Vielleicht ist es eine gewisse Ruhe und Gelassenheit, mit der Sie auf die Hektik der Umgebung reagieren möchten. Hier geht es darum, dass man erst dann eigene Wege gehen kann, wenn man realisiert, dass man nur anderen folgt. Erst mit diesem Impuls kann man anfangen, sich um sich selbst zu kümmern.

Übrigens: das Schaf auf dem Foto schaut in ein Tal in West-Irland bei Connemara. Schafe sind Herdentiere. Dennoch geht jedes Tier seinen individuellen Weg durch die Hügel, selbst wenn der Hütehund zwei Mal im Jahr eine gewisse Richtung vorgibt. Es bleibt Freiraum für eigenes Erleben!

In diesem Sinne: Bleiben Sie gelassen.

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