Impuls: Erinnere Dich an den Grund

Motivationsschub: Warum haben Sie mit dem Projekt begonnen?

Am Anfang sind wir euphorisiert, malen uns das Projekt in den farbigsten und emotional intensivsten Szenen vor. Wir schwelgen in der Befriedigung, die wir erleben werden, wenn das Projekt realisiert ist. Und wir legen los mit aller positiver Energie.

Und dann kommt der Alltag. Das tägliche Arbeiten an diesem Projekt. Die Probleme. Die Hindernisse. Die Menschen, die uns sagen, dass das ja vielleicht doch nicht so optimal sei. Es sind Termine einzuhalten, einzelne Arbeitspunkte weiten sich zu quälend zähen Aktionen aus – kurz: wir verlieren die Motivation. Wir verlieren das Ziel aus den Augen. Der tägliche Kampf um jeden Meter zum Zielpunkt zehrt an unserer Euphorie. Dann gibt es wieder überraschend positive Ereignisse, plötzlich läuft was besser als gedacht, Zustimmung oder Zeichen pushen uns wieder hoch. So ist das. Es ist ein ewiges Auf und Ab.

In beiden Szenen sind wir abhängig von dem, was um uns herum passiert. Das beeinträchtigt unsere Potenziale, schmälert unsere Energie und wir verlieren den Fokus. Kommt dann noch ein eher fragiles Selbstwertgefühl dazu, steigern wir uns leicht in eine negative Gedankenspirale hinein. Das blockiert und sabotiert uns nur noch viel mehr.

Aber es gibt eine gute Möglichkeit, vor allem in den eher negativen Phasen, wo wir mit unserer Motivation hadern, diesen Fokus zurechtzurücken:

Erinnern Sie sich daran, warum Sie mit dem Projekt begonnen haben!

Versetzen Sie sich zurück in die Zeit, wo Sie so euphorisch geplant hatten, als Sie die ersten Schritte machten und Sie das Gefühl hatten, dass niemand Sie aufhalten könnte. Weil Sie genau wussten, wozu, warum und weshalb Sie das machen wollten.

Probieren Sie es aus. Von einem Moment zum anderen richtet sich Ihre Wirbelsäule, der Atem wird tiefer, Sie blicken offen und entspannter – da ist etwas, das Sie wieder an Ihre „Quelle“ bringt.

In diesem Sinne: Bleiben Sie gelassen.

Ihr Jan O. Deiters

Übrigens: Irlandfreunde werden das Foto erkennen. Es ist das Titanic Center in Belfast, Nord-Irland. Allerdings noch zu einer Zeit, als es eine große Baustelle war. Wir hatten die Möglichkeit, uns alles genau anzuschauen und mit den Akteuren zu sprechen. Es war eine schier übermenschliche Aufgabe, die dort erfüllt werden sollte. Aber jedes Mal, wenn es schwierig wurde, visualisierte man den Grund dieses monumentalen Museums. Es hat gewirkt. Wer mal reinschauen möchte: www.titanicbelfast.com.

 

 

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